Schön, dass du schon da bist.

Hier wird es ums Zeichnen und Malen gehen, um Skizzen als Denkwerkzeug, als Spielplatz und als Vorbereitung für mehr. Egal ob daraus ein Bild entsteht oder einfach ein gutes Gefühl.

Mich interessiert weniger das perfekte Ergebnis aber umso mehr der Moment, in dem plötzlich etwas Sinn macht, eine Linie trägt oder ein Motiv deinen Eindruck perfekt spiegelt.

Wenn du Lust hast, dich im Zeichnen und Malen weiterzuentwickeln, ohne dich in Technik oder Anspruch zu verlieren, bist du hier genau richtig.

Unten findest du schon etwas zum Mitnehmen. Der Rest ist gerade dabei, sich zu sortieren :)

Neueste Blogartikel

Mein erster Blogpost - 2

Mein erster Blogpost, das ist ein test ...more

Skizzentechniken

January 20, 20261 min read

Mein erster Blogpost - 2

Mein erster Blogpost test

Mein erster Blogpost, das ist ein test ...more

Kategorie Heimat ,Urban Sketching

January 20, 20261 min read

Mein erster Blogpost test

Mein erster Blogpost

Mein erster Blogpost, das ist ein test ...more

Kategorie Heimat ,Urban Sketching

April 17, 20251 min read

Mein erster Blogpost

Hi, ich bin Annette.

Viele Jahre lang habe ich als Grafikdesignerin Bücher gestaltet. Form, Farbe und Typografie gehörten zu meinem Alltag, allerdings meistens am Bildschirm.

Vor einigen Jahren merkte ich, dass mir etwas fehlte: das Haptische, der Stift in der Hand, das Papier. Nur, wie anfangen?

Ich hatte alles an Zeichenmaterial, was du dir vorstellen kannst: Stifte, Farben, Papier in allen Größen und Ausführungen. Aber ich traute mich nicht, es zu benutzen. Das schöne Papier besudeln? Die teuren Stifte verwenden?

Meine ersten Zeichnungen entstanden deshalb auf dem iPad. So konnte ich sie löschen, wenn sie mir nicht gefielen.

Zwei Bücher haben mir dann den Anstoß gegeben, wieder analog zu zeichnen, mit Stift und Skizzenbuch: „Mut zum Skizzenbuch“ von Felix Scheinberger und „Artist's Journal Workshop“ von Cathy Johnson

Im Laufe der Zeit sind noch einige weitere Bücher dazugekommen, die meine Art zu zeichnen, zu denken oder auf Skizzenbücher zu schauen, geprägt haben (Diesen Büchern widme ich eine eigene Seite).

Diese Entwicklung ging nicht über Nacht. Ich habe ausprobiert, verworfen, wieder angefangen, Materialien gewechselt und nach und nach meinen eigenen Weg gefunden. Und dieser Weg ist auch heute nicht abgeschlossen.

Mein Skizzenbuch ist inzwischen mein kreativer Spielplatz, Denkraum und Erinnerungsalbum. Dort probiere ich Materialien und Techniken aus, sammle Beobachtungen, entwickle Bildideen und halte Dinge fest, die mich gerade beschäftigen.

Ich zeichne und male gern nach dem, was ich vor mir sehe. Eine möglichst genaue Kopie interessiert mich dabei nicht. Viel wichtiger und spannender finde ich, was mit einem Motiv passiert, wenn mein Eindruck zu meinem Ausdruck wird und mit Stift auf Papier eine persönliche Welt entsteht – das finde ich nach wie vor (fast) magisch.

Wobei ich mir ganz sicher bin …

  • Wer schreiben kann, kann auch zeichnen. Jeder Mensch kann zeichnen. Und wer meint, er könne es nicht, kann es lernen.

  • Im kreativen Prozess gibt es kein „Richtig“ und kein „Falsch“. Es gibt keine Noten. Und zum Glück auch keine Zeichenpolizei.

  • Zeichnen und Skizzieren sind eine Form, sich auszudrücken. Manchmal steht die Zeichnung für sich, manchmal ist sie die Vorstufe für ein Gemälde oder ein anderes kreatives Projekt.

  • Zeichnungen, Skizzen und Bilder dürfen eine ganz eigene Handschrift tragen. Jeder Mensch nimmt anders wahr und drückt sich anders aus. Diese persönliche Art zu erkennen und zu fördern, ist mir als Lehrende besonders wichtig.

  • Ich halte wenig davon, Menschen die Fähigkeit zum Zeichnen abzusprechen, nur weil sie keine fotorealistischen Abbildungen anfertigen können. Genauso wenig halte ich es für den richtigen Weg, ausschließlich Dinge aus dem Kopf zu zeichnen.

  • Jeder Output lebt vom Input. Was auf dem Papier landet, kommt nicht aus dem Nichts. Es speist sich aus dem, was wir gesehen, gehört, gefühlt und gerochen haben. Aus Erinnerungen, Erfahrungen und Dingen, die irgendwo hängen geblieben sind. All das geht durch unseren ganz persönlichen Filter. Und genau deshalb sieht es bei jedem anders aus.